Der Tag begann um 13 Uhr, als sich alle umgezogen zum „Dienstbeginn“ in der Fahrzeughalle trafen. Hier gab Jugendwart Tim Schad einige Informationen sowie die Fahrzeugeinteilung für die nächsten 24 Stunden bekannt. Nach seiner Ansprache richtete der stellvertretende Kommandant Wolfram Walliser noch Grußworte an die Jugendlichen und wünschte den Teilnehmern viel Spaß.
Im Anschluss wurden die Fahrzeuge auf Vollständigkeit geprüft und die Jugendlichen teilten sich die Aufgaben. Dabei gab es eine Einführung in die Fahrzeugkunde, damit im Alarmfall alles reibungslos ablief. Eine weitere Aufgabe bestand darin, den Schlafbereich für die Nacht einzurichten.
Währenddessen kam bereits der erste Einsatz für die erste Gruppe: Ein unbeaufsichtigtes Feuer wurde gemeldet, das sich ausbreitete. Kurz nach der Alarmierung der ersten Gruppe wurde die zweite Gruppe zu einer technischen Hilfeleistung gerufen: Eine Mülltonne war in einen Bach gefallen und musste mit Leitern und Seilen geborgen werden.
Nach diesen zwei Einsätzen hatten die Jugendlichen sich eine Pause verdient, in der sie sich beim Fußball spielen auf dem Hof sportlich betätigten. Vor dem Abendessen wurden nochmals alle Jugendlichen zu einem gemeinsamen Einsatz alarmiert: Ein Bauunfall, bei dem eine Person unter einem Container eingeklemmt war, erforderte den Einsatz von Hebekissen zur Rettung.
Nach diesem Einsatz gab es ein leckeres Abendessen. Bei gutem Wetter genossen wir Spaghetti Bolognese und Salat auf unserer Terrasse. Danach folgten noch zwei kleinere Einsätze.
Als „Abendprogramm“ gab es ein Feuerwehrquiz, bei dem allgemeine Fragen zur Feuerwehr und gezielt zur Feuerwehr Wendlingen gestellt wurden. Währenddessen gab es einen Vollalarm für die Jugendfeuerwehr: Im Wendlinger Wald galten drei Personen als vermisst und mussten gesucht werden. Mit Lampen und Funkgeräten ausgerüstet, fanden die Jugendlichen die vermissten Personen dank guter Aufteilung und Absuchens des Waldes schnell.
Nach diesem Einsatz gab es eine Überraschung: Unsere Jugendlichen konnten durch Zufall einen Rettungswagen von innen besichtigen. Nachdem der Rettungswagen leider zu einem realen Einsatz fahren musste, bereiteten sich alle auf die Nachtruhe vor.
Am nächsten Tag ging es um 7:45 Uhr mit einem deftigen Frühstück weiter. Da alle Feuerwehrfrauen und -männer für den Dienst fit sein müssen, ging es um 9 Uhr zum Frühsport ins Wendlinger Freibad. Hier standen Aufgaben wie 400 Meter Brustschwimmen und Transportschwimmen auf dem Plan. Außerdem wurde gezeigt, wie man eine Person ohne ins Wasser zu gehen mit einem Rettungsring rettet und wie unsere Schwimmwesten funktionieren.
Danach durften die Jugendlichen noch etwas im Freibad toben, bevor wir wieder zum Haus der Feuerwehr zurückkehrten. Kaum angekommen, wurde bereits der nächste Einsatz für die Jugendlichen ausgelöst: Eine Brandmeldeanlage in einer Schule hatte einen Fehlalarm gemeldet. Auf der Rückfahrt meldete sich die Leitstelle mit dem nächsten Einsatz: Ein Gebäude stand in Vollbrand. Eine Herausforderung bestand darin, Wasser aus einem Brunnen zu saugen. Nachdem das Feuer gelöscht und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit waren, gab es Mittagessen und es galt die letzte Stunde zu genießen, bevor der Berufsfeuerwehr-Tag zu Ende ging.
Zum Ende der 24-Stunden Schicht, wurde noch alles aufgeräumt und es hieß Abschied nehmen. Der Berufsfeuerwehr-Tag bildete den Sommerabschluss für die Jugendfeuerwehr vor den Sommerferien.
(Alle Einsätze und Übungen wurden durch die Betreuer der Jugendfeuerwehr vorbereitet und durchgehend betreut. Die Jugendlichen wurden nicht in unkontrollierte Lagen oder reale Einsätze gebracht.)






